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Kategorie: Sued.Link (Seite 2 von 3)

Antrag wird erst im Herbst gestellt

Wir dürfen gespannt sein ob und wie Tennet bisher eingegangene Bedenken und Anregungen der Bürger, einschließlich Änderungsvorschläge, zum Verlauf des Korridors berücksichtigt.( Oder ob es doch nur eine Showveranstaltung war?!)

„Tennet hat die Bürger viel und häufig beteiligt, aber das ist eine Showveranstaltung“, kritisierte de Witt vor 200 Besuchern im Regionshaus. Grund sei, dass einzelne mit der komplexen Materie rund um Netzausbau und Energiewende überfordert seien. „Außerdem gibt es noch keinen konkreten Antrag für den Trassenverlauf, so dass noch gar nicht fest steht, wer direkt betroffen ist“, erklärte der Berliner. Wenn dieser Antrag vorliege, seien die Fristen für die weiteren Planungsabschnitte einschließlich des endgültigen Genehmigungsverfahrens „irreal kurz“.

Quelle: HAZ  Rechtsanwalt Siegfried de Witt kritisiert Planungsverfahren für Sued.Link

Wir bei der Demo

Heute war also die Demo, schaut euch die Bilder an.

Unser Dank für ganz viel Arbeit, Zeit und Mühen geht an Ricarda & Tobias Polzin sowie alle Helfer im Hintergrund!!

 

Treffen der Bürgerinitiativen & Politiker entlang der Stromtrasse „SüdLink“ am 05.06. in Jeinsen:

Gestern hat die BI Jeinsen zu einer Diskussionsrunde nach Jeinsen eingeladen. Aus den Sehlder Reihen war unter anderem auch Michael Falke (als Stadtverbandsvorsitzender SPD Elze) anwesend. Er hat seine Eindrücke im folgenden Bericht zusammengefasst.

Vielen Dank Michael für den tollen Text und dein OK diesen hier zu veröffentlichen !

Erwartet und eingeladen wurden auch Politiker deren Kommunen unmittelbar vom Bau der SüdLink-Trasse betroffen sind.

Es kamen jedoch nur eine „handvoll“ Politiker die sich getraut haben. Die Enttäuschung und Verwunderung war ziemlich groß. Es kam das Gefühl auf, das sich so richtig kein Politiker für diese, von der Bundesregierung beschlossene Maßnahme interessiert.

Jedoch denke ich, das diese Problematik für viele eine Nummer zu groß ist. Die BI haben sich ein enormes Wissen zu dieser Thematik angeeignet. Ich bin der Meinung das die Arbeit dieser BI unbezahlbar ist und das wir als Kommunalpolitiker dieses zumindest in Diskussionsrunden durch Anwesenheit würdigen sollten. Präsenz ist ein wichtiges Thema in der Politik, nicht nur 3 Tage vor der Wahl. Nur ein Beispiel: von 120 Anschreiben die von der BI an Kommunal-, Landes- und Bundespolitiker verschickt worden sind, kamen ganze 2 Rückmeldungen. Hier fehlen mir leider die Worte.

In Elze scheint man sich, bis auf wenige Ausnahmen, auch lieber mit Themen zu beschäftigen, die nicht so hoch angesiedelt sind und die Verwaltung sieht sich nicht in der Lage hier ein Statement für die Öffentlichkeit abzugeben. Auch der Elzer Bürgermeister glänzte gestern durch Abwesenheit, ohne eine Absage (eine Sache der Höflichkeit) an die Jeinser zu schicken.

Die Sehlder BI ist stark aufgestellt und konnte sich in Jeinsen mit ihren bisher gemachten Erfahrungen sehr gut einbringen und auch für die Zukunft Kontakte knüpfen. Die Enttäuschung, über das Desinteresse des Elzer Bürgermeisters,ist groß.

Ich freue mich jedoch über die Aktivitäten des SPD Stadtverbandes Elze. Wir haben uns bewegt, haben zugehört und sind aktiv geworden. Das ist unser Motto und wird auch vom Bürger so erwartet, wenn es auch nicht immer „gut“ ausgeht.

Die Zeit rennt:
Die 1. und 2. Lesung findet am 26.06.2014 im Bundestag statt
Am 28.06.2014 findet eine Großdemonstration in Hannover statt
Am 28.06.2014 Veranstaltung der Bundesnetzagentur in Bonn

Wichtig:
Am 23.06.2014 Veranstaltung in Jeinsen ab 18:00 Uhr Scheune
Ein 2. Versuch Politiker zur Diskussion zu bewegen.

Klar ist: Die Energiewende ist nötig und keine einfache Aufgabe. Stromkonzerne orientieren sich an ihren eigenen Interessen. Wir brauchen Lösungen, die die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung berücksichtigt.

Text:  Michael Falke – Stadtverbandsvorsitzender SPD Elze

Der große Streit – Die neuen Stromtrassen durch Thüringen

Gestern abend beim mdr gesehen:

Es ist ein Bild, das erschreckt. Die Thüringer trauen ihren Augen nicht. Eine bis zu 100 Meter breite Schneise zerschneidet ihren Wald. Im grünen Herzen Deutschlands fallen tausende Bäume einer neuen Stromtrasse zum Opfer. Die Höchstspannungsleitung führt von Erfurt durch das Ilmtal und weiter direkt über den Rennsteig. Muss das wirklich sein? „Echt“ berichtet über das umstrittene Mammutprojekt und lädt nach der Sendung Experten zum Gespräch. Stellen Sie im Chat Ihre Fragen!

Hier die passenden Links zur Sendung und zum Chat

ECHT-Das Magazin zum Staunen Sendung vom 06.05.2014

Chatprotokoll zur Sendung

Süd.Link: Kreis zweifelt an echten Alternativen

ein Artikel in der HAZ vom 29.04.2014  Zweifel an echten Alternativen

 

Kreis Hildesheim (abu) – Der Landkreis bezweifelt, dass bei der geplanten Stromtrasse Süd.Link ernsthaft alternative Strecken geprüft werden. Doch selbst wenn: Eine von ihnen birgt nicht weniger Zündstoff als die Vorzugstrasse.

Inzwischen hat der Netzbetreiber Tennet zumindest drei Alternativen veröffentlicht. Zwei davon wären im Raum Hildesheim wohl sehr willkommen: Die Westvariante führt westlich der Weser unter anderem an Bielefeld und Paderborn vorbei, die andere zwischen Wolfsburg und Braunschweig hindurch nach Osten und dann durch Sachsen-Anhalt und Thüringen. Beide wären allerdings auch länger und damit teurer als die Vorzugstrasse.

Die dritte Alternative dürfte vor allem im Südkreis für Aufregung sorgen. Sie entspricht von Norden kommend bis Barnten der Vorzugstrasse, knickt dann an Rössing vorbei nach Süden ab, kreuzt bei Heyersum die Bundesstraße 1 und führt dann westlich und südlich am Hildesheimer Wald entlang durch das Despetal, ehe sie nördlich von Lamspringe auf die geplante andere Höchstspanmnungsleitung Wahle-Mecklar trifft. Zu dieser würde sie dann in Richtung Süden parallel verlaufen.

Die Kreisverwaltung hegt allerdings nach wie vor große Zweifel, ob Tennet oder die Bundesnetzagentur als entzscheidende Behörde andere Varianten als die Vorzugstrasse überhaupt ernsthaft in Betracht ziehen.

 

Tennet Eignungskarte & Trassen Varianten

Die Karte zeigt diverse Möglichkeiten wo es lang gehen könnte.

grüne Linien Eignung hoch   gelbe Linie Eignung mittel   rote Linie Eignung gering    pinke Linie Eignung sehr gering         lila Linie Eignung äußerst gering

Kompakt_3_140218_0452_Eignung

Die Karte zeigt 4 Mögliche Verläufe für den SuedLink, dabei spielt die Farbe keine Rolle

Kompakt_4_140307_0453_4er_Vergleich

Quelle Tennet

 

Gleichstrom & Gesundheit

Seit langem wird disktutiert ob sich Hochspannungsleitungen auf die menschliche Gesundheit auswirken. Vermutet wird, dass ein erhöhtes Krebsrisiko besteht. Laut einer Studie aus England soll ein erhöhtes Leukämie-Risiko bei Kindern bestehen.

Am Donnerstag den 12.06. fand in der Stadthalle in Beverungen eine Veranstaltung zum Thema SuedLink und die Gesundheit statt.

Leider konnten die geladenen Experten keine klaren Aussagen machen

Offene Fragen beim Gesundheitsschutz

Macht Euch selbst eine Meinung.

Rede und Antwort bei n-TV

Gesundheitsgefährdung Stromautobahn

Achtung-Hochspannung

Strahlenschutzkommission

Frau Schröter BnetzA

 

 

Einkesselung eines Ortes

Nicht nur wir sind betroffen auch einige Orte wie:

  • Bledeln
  • Lüntorf
  • Bökendorf
  • Rischenau

aus Rischenau kommt folgendes Zitat, dem ich voll und ganz zustimme!

„Wenn wir die Energiewende hin zu Erzeugung aus regenerativen Energien erfolgreich vollziehen wollen, muss der Mensch und seine Lebensqualität bei Diskussionen auf allen politischen Ebenen immer im Vordergrund stehen.

 

 

Antwort auf die mündliche Anfrage zur Erdverkabelung in Niedersachsen

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat namens der Landesregierung auf eine mündliche Anfrage der Abgeordneten Jan-Christoph Oetjen, Christian Grascha, Hermann Grupe, Dr. Stefan Birkner, Christian Dürr, Jörg Bod

http://www.umwelt.niedersachsen.de

 

http://www.umwelt.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/antwort-auf-die-muendliche-anfrage-zur-erdverkabelung-in-niedersachsen-123380.html

Tennet Infomarkt Hameln

Wir (Manfred Menzel, Dr. Erich Pluquet, Hr. Bockholt aus Esbeck und meinereiner) waren in Hameln beim Infomarkt erste Eindrücke sammeln.

Mein 1. Eindruk war ganz positiv.

Es wurde erklärt warum und wieso der Trassenkorridor  SuedLink  so verläuft. (Es gibt auch noch 3 andere Trassenverläufe die möglich wären! )

Fragen unsereseits wurden so gut es ging beantwortet. (folgen)

und was immer wieder erwähnt wurde:

es ist noch alles offen, es kann noch alles geändert werden

An bei noch ein Video der dewezet interview unter anderem mit Dr. Erich Pluquet!

Also lieber Sehlder und Umgebungsnachbarn macht Euch Gedanken wo kann es lang gehen?

Teilt uns Eure Ideen mit! Ganz einfach auf Mithelfen oben rechts klicken Mitteilung schreiben und ab die Post.

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