Pro Sehlde

für die Heimat!

Kategorie: Bürgerintiative (Seite 2 von 2)

Natur-Erlebnis-Tag

für Mittwoch den 20.8. planen wir pizza kurier bern , zusammen mit Paloma Klages vom Kreisheimatbund, einen Natur-Erlebnis-Tag für Kinder.

sehen – hören – riechen – tasten – schmecken

Die Sehlder Wiesen mit allen Sinnen erleben.

Fragt doch mal bei Euren Kindern nach ob sie Lust dazu hätten und meldet Euch bei uns.

 

 

 

Wir bei der Demo

Heute war also die Demo, schaut euch die Bilder an.

Unser Dank für ganz viel Arbeit, Zeit und Mühen geht an Ricarda & Tobias Polzin sowie alle Helfer im Hintergrund!!

 

Treffen der Bürgerinitiativen & Politiker entlang der Stromtrasse „SüdLink“ am 05.06. in Jeinsen:

Gestern hat die BI Jeinsen zu einer Diskussionsrunde nach Jeinsen eingeladen. Aus den Sehlder Reihen war unter anderem auch Michael Falke (als Stadtverbandsvorsitzender SPD Elze) anwesend. Er hat seine Eindrücke im folgenden Bericht zusammengefasst.

Vielen Dank Michael für den tollen Text und dein OK diesen hier zu veröffentlichen !

Erwartet und eingeladen wurden auch Politiker deren Kommunen unmittelbar vom Bau der SüdLink-Trasse betroffen sind.

Es kamen jedoch nur eine „handvoll“ Politiker die sich getraut haben. Die Enttäuschung und Verwunderung war ziemlich groß. Es kam das Gefühl auf, das sich so richtig kein Politiker für diese, von der Bundesregierung beschlossene Maßnahme interessiert.

Jedoch denke ich, das diese Problematik für viele eine Nummer zu groß ist. Die BI haben sich ein enormes Wissen zu dieser Thematik angeeignet. Ich bin der Meinung das die Arbeit dieser BI unbezahlbar ist und das wir als Kommunalpolitiker dieses zumindest in Diskussionsrunden durch Anwesenheit würdigen sollten. Präsenz ist ein wichtiges Thema in der Politik, nicht nur 3 Tage vor der Wahl. Nur ein Beispiel: von 120 Anschreiben die von der BI an Kommunal- Putty SSH connection , Landes- und Bundespolitiker verschickt worden sind, kamen ganze 2 Rückmeldungen. Hier fehlen mir leider die Worte.

In Elze scheint man sich, bis auf wenige Ausnahmen, auch lieber mit Themen zu beschäftigen, die nicht so hoch angesiedelt sind und die Verwaltung sieht sich nicht in der Lage hier ein Statement für die Öffentlichkeit abzugeben. Auch der Elzer Bürgermeister glänzte gestern durch Abwesenheit, ohne eine Absage (eine Sache der Höflichkeit) an die Jeinser zu schicken.

Die Sehlder BI ist stark aufgestellt und konnte sich in Jeinsen mit ihren bisher gemachten Erfahrungen sehr gut einbringen und auch für die Zukunft Kontakte knüpfen. Die Enttäuschung, über das Desinteresse des Elzer Bürgermeisters,ist groß.

Ich freue mich jedoch über die Aktivitäten des SPD Stadtverbandes Elze. Wir haben uns bewegt mega pizza , haben zugehört und sind aktiv geworden. Das ist unser Motto und wird auch vom Bürger so erwartet, wenn es auch nicht immer „gut“ ausgeht.

Die Zeit rennt:
Die 1. und 2. Lesung findet am 26.06.2014 im Bundestag statt
Am 28.06.2014 findet eine Großdemonstration in Hannover statt
Am 28.06.2014 Veranstaltung der Bundesnetzagentur in Bonn

Wichtig:
Am 23.06.2014 Veranstaltung in Jeinsen ab 18:00 Uhr Scheune
Ein 2. Versuch Politiker zur Diskussion zu bewegen.

Klar ist: Die Energiewende ist nötig und keine einfache Aufgabe. Stromkonzerne orientieren sich an ihren eigenen Interessen. Wir brauchen Lösungen PuTTY , die die Bedürfnisse der betroffenen Bevölkerung berücksichtigt.

Text:  Michael Falke – Stadtverbandsvorsitzender SPD Elze

Über Stromtrassen, Niedermoor und kleine Gärtner

Am Himmel kreisen drei Rotmilane auf der Suche nach Beute und ein paar Meter weiter und eine Etage tiefer hat der Storch seine Mahlzeit offensichtlich schon gefunden. Die Wiesen am Dorfrand von Sehlde sind ein kleines Paradies für Vögel und für allerlei anderes Getier. Aufgrund der besonderen Bodenbeschaffenheit – über weite Flächen findet sich hier ein Niedermoor – ist nicht jeder Quadratmeter beackert, sondern Wiesen, Wäldchen und Ackerflächen wechseln sich ab. Das sieht idyllisch aus – und es ist kaum vorstellbar, dass sich hier in wenigen Jahren zwei Großprojekte kreuzen sollen, die derzeit in Niedersachsen in aller Munde sind. Die K+S – Pipeline, durch die Salzwasser aus dem Kaliabbau in Hessen in die Nordsee fließen soll, und die Stromtrasse Südlink, die Windstrom in die entgegengesetzte Richtung transportieren will, treffen sich möglicherweise genau hier. Was das für das Niedermoor bedeutet – und für die Sehlder Bevölkerung, deren Nerven bereits durch andere Projekte in der Region stark strapaziert sind – das hat die Bürgerinitiative „Pro Sehlde“ am vergangenen Samstagnachmittag einigen extra angereisten Politikern nahe gebracht.

Die Bundestagsabgeordneten Ute Bertram (CDU) und Bernd Westphal (SPD) sowie der Landtagsabgeordnete Klaus Krumfuß (CDU) konnten sich auf einer Treckerrundfahrt ein Bild davon machen, wo genau aus Sehlder Perspektive die Schwierigkeiten liegen: Aus Platzgründen kann die geplante Stromtrasse Südlink zwischen den Ortschaften Mehle und Sehlde nicht an der bereits bestehende 380 KV – Leitung entlanggeführt werden. Deshalb zweigt sie kurz vor Sehlde ab, um das Dorf zu umrunden und am Ende wieder auf die alte Trasse zu treffen. Sehlde wäre dann in allen Himmelsrichtungen von Stromtrassen umgeben. Die Befürchtungen der Sehlder sind ganz unterschiedlich und betreffen neben der Sorge um gesundheitliche Auswirkungen auch die Wertminderung der bestehenden Immobilien, die Gefährdung der Wellbornquelle, aus der Sehlde sein gesamtes Trinkwasser bezieht und die Beschneidung aller möglicher zukünftiger Bauvorhaben durch eine Einkesselung des Ortes.

Eine alternative Trassenführung vorzuschlagen, so wie es der verantwortliche Netzbetreiber TenneT immer wieder auf Info – Veranstaltungen einfordert, dazu mochte sich hier trotzdem noch keiner durchringen. Denn gerade in Sehlde merkt man, was passieren kann, wenn Ortsunkundige am grünen Tisch ein solches Projekt planen: da wird manches Kleinod gar nicht wahrgenommen, was Ortsansässigen lieb und teuer ist – so wie das Sehlder Niedermoor mit seinen Wiesen. Dieses kommt weder auf den Planungskarten von TenneT noch auf den Plänen zur K+S – Pipeline vor. Aber hierin sind sich alle Sehlder einig: Das Niedermoor muss geschützt werden!

Wodurch genau das Moor gefährdet ist bekamen die Politiker auf der Rundfahrt von Bodenkundler Dr. Erich Pluquet erklärt, der durch seine Berufserfahrung über weitreichende Kenntnisse auf diesem Gebiet verfügt. Anhand einer Probebohrung erläuterte er die Entstehung und den Aufbau eines Niedermoores, welches für diese Region eine ökologisch wertvolle und seltene Landschaftsform darstellt. Wenn nun in einem Niedermoor in großem Stil gegraben wird – sei es, um eine Pipeline zu verlegen oder um einen Strommasten zu setzen – ist das ein äußerst riskantes Unterfangen. Untere Bodenschichten könnten durch Unachtsamkeit nach oben gekehrt werden, wo sie dafür sorgen würden, dass nichts mehr wächst. Die Lehmschicht, die das Grundwasser auf einem hohen Level hält, könnte durchstoßen werden, so dass das Wasser abfließt und das Moor trocken fällt. Allein schon die Baumaßnahmen zu solchen Mammutprojekten würden die Flora und Fauna in Sehlde schwer beeinträchtigen und schlimmstenfalls das Niedermoor zerstören.

Und dann sind da ja noch die Einwohner des Dorfes … Die Sehlder Wiesen sind so etwas wie ein Naherholungsgebiet für die Sehlder, die hier ihre Hunde – Runden drehen, joggen und walken, und manchmal, so wie am Sonnabend, mit Spaten und Harken bewaffnet ausziehen, um mit den Kindern des Dorfes eine kleine Ackerfläche zu bestellen. Kartoffeln, Mohrrübensaat, Sonnenblumenkerne – alles wird von kleinen Händen sorgsam in den vorbereiteten Boden gelegt… und im Herbst wird dann gemeinsam geerntet. Unter Hochspannungsleitungen würde das wohl niemand mehr tun wollen – und ein Stück Dorfleben wäre verschwunden. Um den angereisten Politikern auch dieses Problem vor Augen zu führen, harrten einige kleine und große Gärtner trotz Kälte und Regen an dem am Vormittag bestellten Feld aus und wurden durch das rege Interesse der Gäste belohnt.

Am Ende der Treckerrundfahrt tat es gut, bei Kaffee und Kuchen noch einmal im Warmen über die hohe Zahl an belastenden Faktoren zu sprechen, die das kleine Dorf Sehlde bedrängen. In der abschließenden Diskussion wurde deutlich, dass es hier nicht darum geht, gegen Alles zu sein – auch wenn es neben dem Kuchen selbstgebackene „Anti – Trassen – Kekse“ gab. Auch in Sehlde sind viele froh, wenn der Atomkraft endlich der Rücken gekehrt wird – aber dabei dürfen die Anwohner der geplanten Trasse nicht auf der Strecke bleiben. Und Storch und Rotmilan wollen schließlich auch noch in ein paar Jahren ihre Nahrung in den Wiesen finden. Hier im Niedermoor ist ihr Tisch reich gedeckt.

Text: Anne-Christin Ruhnke-Ladwig / Bilder: Marion Haus

DSC_7601 DSC_7593 DSC_7595DSC_7612

DSC_7614 DSC_7616 DSC_7617 DSC_7619 DSC_7625 DSC_7629 DSC_7630 DSC_7631 DSC_7634 DSC_7635 DSC_7639DSC_7636 DSC_7641   DSC_7645DSC_7642DSC_7647

Bürgerinitiative ist gegründet!

Gestern abend war es soweit Pro-Sehlde e.V. wurde offiziell gegründet.

Was uns besonders freut:  63 Gründungsmitglieder!!

Damit haben wir nicht gerechnet, vielen Dank.

Der Vorstand wurde einstimmig wie folgt gewählt:

1. Vorsitzender: Henning Garve

stellvertretender Vorsitz: Dr. Erich Pluquet und Marion Haus

Schriftführerin: Elke Schilling

Kassenführer: Erhard Henschel

Beisitzende: Anne Christin Ruhnke-Ladwig und Dirk Garve

Der Mitgliedsbeitrag beträgt pro Jahr min. 12€ oder als Familienbeitrag min. 20€

Es wurden Arbeitskreise gebildet für Suedlink und Pipeline. Wer interesse hat kann sich gerne melden um Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

  PuTTY login Buy Abiclav Augmentin

Komm zur Gründung der BI PRO-SEHLDE!

Am Donnerstag den 24.04.2014 um 19 Uhr im Schützenhaus Sehlde!

Seid so lieb und gebt die Info weiter!!

Dankeschön!

Gründung BI PuTTY Quick connect

Neuere Beiträge

© 2022 Pro Sehlde

Theme von Anders NorénHoch ↑